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Genderkolumne am 15.1.2022

Achtung: Que(e)rverkehr

Offensichtlich frei nach dem alten Toyota-Slogan „Nichts ist unmöglich“, hat die Bundesregierung nun tatsächlich das Amt eines „Queerbeauftragten“ eingeführt. Sie fragen sich was das ist? Danke! Wie gut, dass jemand noch immer die Vernunft aufbringt und solche Dinge hinterfragt!

Die Grünen treiben den vergifteten Stachel ihrer schrägen Ideologie von einer geschlechterfreien, non-binären Welt immer weiter in die bisherige Normalität unserer Gesellschaft. In das gesunde Fleisch von fruchtbarem Geist und vor allem gesundem Verstand.

Und, natürlich, es geht wieder um Sex. Was früher in den eigenen Räumen blieb, wird heute gnadenlos auf die mediale Bühne gewuchtet.

Die meisten von uns hätten noch vor 2-3 Jahren verständnislos auf das Wort „queer“ geblickt und sich gefragt, warum jemand quer mit doppeltem „e“ schreibt. Und auch heute noch gibt es viele Menschen, vor allem aus den traditionellen, familienorientierten Kreisen (die nebenbei bemerkt noch immer eine klare Mehrheit bilden), die nicht verstehen, was queer bedeutet und wohin das führen soll. Hier klärt dankenswerterweise das Familienministerium über die (gut bezahlten) Aufgaben des Queerbeauftragten (ein Staatssekretär!) auf. „Der Queerbeauftragte kümmert sich um die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt.“ 

Dabei fällt mir als erstes doch eines auf: was andere auf sexueller Ebene so veranstalten (sofern es nichts strafbares ist) war mir schon immer schnurz, man sollte bitte nur nicht erzwungenermaßen darüber reden müssen! Und bei der geschlechtlichen Vielfalt wundere ich mich, dass man bei zwei Geschlechtern schon von Vielfalt spricht.  Vielfalt bedeutet doch, eine „Fülle“ von etwas… Doch vergessen Sie alles, was mit Wissenschaft oder unserem früheren Biologieunterricht zu tun hat. Unsere Regierung schwingt sich zu ganz neuen Ufern bei der Geschlechterforschung auf. Offensichtlich gibt es weit mehr zu entdecken, als wir bisher vermuteten. Mehr, als die seriöse Wissenschaft bislang herausgefunden hat. Dinge, die unbedingt schützenswert sind.

Den Grund dafür, auf Kosten des Steuerzahlers einen neuen Staatssekretär für dieses Thema zu installieren, liefert wie immer in solchen Fällen die angebliche Queerfeindlichkeit unserer Gesellschaft und die mangelnde Toleranz.

Zu Ersterem ist zu sagen: wie kann man jemandem / etwas feindlich gegenüberstehen, was man gar nicht kennt, sondern von dem sich nur einige Wenige wünschen, dass man es doch unbedingt kennen sollte?

Und zum Thema Toleranz: daraus mache ich einen eigenen Artikel. Mir ist nämlich vor lauter Kopfschütteln jetzt so richtig schlecht.

Herzlichst, 

Ihr Claus Preuss

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